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Nach einer babysitterbedingten Absage von Brett 1 reisten die fünf übrigen Teammitglieder zum Auswärtsspiel in die Arena Oberschleems, die sich jedoch vollkommen glanzlos dem Wochentag anpasste und einiges vermissen ließ. Der Versuch einen der trainierenden Spieler als Ersatzmann zu verpflichten, scheiterte an der Auflage mit vorgegebenem Material spielen zu müssen kläglich.
Somit zu fünft und feststellend, dass sich die Vierte des Schachzuges bediente, zum zweiten mal in dieser Saison mit den ersten Sechs anzutreten, machten wir uns auf ein enges Match gefasst. In den neu formierten Doppeln kam es dann zu einer klaren Punkteteilung. Doppel 2 mit Brett 1 und 2 setzte sich durch, wohingegen Doppel 1, mit Brett 3 und 5, gratulieren durfte. Das Brett 4 verbesserte derweil seinen Flüssigkeitshaushalt und grübelte über Schweiß, Öl und die Frage, ob auch kampflos verlorene Doppel zur Einzahlung in die Mannschaftskasse befähigen. 1:2 ! Im oberen Paarkreuz unterstrich das etatmäßige Brett 2 seine derzeitig ausgezeichnete Form und ließ Guido R. wenig Chancen. Das tagesaktuelle Brett 2 hingegen spielte zunächst äußerst souverän gegen Peter B. und brachte sich mit 2:0 Sätzen in eine günstig erscheinende Situation. Doch die Säge ist noch lange nicht stumpf und so wurde im fünften Satz das Brett äußerst knapp zersägt. In der Mitte gab es dann ein relativ klares 3:0 gegen den überhaupt nicht eingespielten Lokomotivführer durch Brett 3. Das frisch ausgeruhte Brett 4 zeigte gegen den Scheff dann ein wirklich ansehnliches Spiel, sowohl defensiv als auch offensiv, musste sich letztlich jedoch mit 2 gewonnen Sätzen begnügen und im fünften Durchgang gratulieren. Brett 5 ließ im unteren Paarkreuz gegen Zierau nichts anbrennen. Zur Halbzeit steht es 4:5 und ohne Pausentee geht es weiter im oberen Paarkreuz. Gleiches Spiel wie zuvor, Brett 1 siegt und Brett 2 reichen erneut 2 Sätze Vorsprung nicht zum Sieg. Die Mitte schafft im Anschluss das Break. Brett 4 setzt sich gegen die schönsten Schuhe des Abends durch und Brett 3 hüpft im vierten Satz - mittels psychologischer Kriegsführung von der Bank - in Satz 4 aus dem beinahe zugemachten Sack, um im Fünften dann keine Gefangenen zu machen… grenzwertig oder dünnhäutig… man weiß es nicht :-). Im unteren Paarkreuz führte eine erneut souveräne Punkteteilung zum Zwischenstand von 8:7 ! Das Abschlussdoppel sollte also den Sieg für das Brettchen-Team bringen, wobei die gewählte Aufstellungsvariante nicht unbedingt geeignet war die Bretter 3 und 5 als Favoriten aussehen zu lassen. Ungeachtet dieser Tatsache konnte man sich jedoch letztlich recht sicher mit 3:1 durchsetzen und so den doppelten Punktgewinn einstreichen. Der Nachklang brachte uns dann noch eine fantastische Winterlandschaft, die das schöne Billstedt selbst zu später Stunde in ein tolles Licht tauchte. Nach kurzer Abwägung, ob man rodeln oder essen gehen sollte, entschied man sich dann doch für letzteres. Beim Stammanatolen war es dann irgendwie frostig, vielleicht lag ein Mangel an Heizöl vor, man weiß es nicht. Im vereinsinternen Duell konnten wir also denkbar knapp die Oberhand behalten. Gut so, wer weiß was wir uns sonst in Zukunft nicht alles hätten anhören dürfen ;-)
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